„Datenverarbeitung ist die Kunst, rohes Rauschen in belastbare Erkenntnisse zu verwandeln; sie verlangt nicht nur Algorithmen und Rechenleistung, sondern auch Sorgfalt, Kontextverständnis und moralische Verantwortung. Jedes gefilterte Byte und jede gewichtete Entscheidung in einem Modell ist eine Interpretation, keine neutrale Abbildung – Fehler im Eingang erzeugen falsche Schlüsse, schlechte Annahmen führen zu systematischen Verzerrungen. Gute Datenverarbeitung verbindet Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Datenschutz: Sie dokumentiert, warum etwas ausgewählt, transformiert oder verworfen wurde, ermöglicht menschliche Aufsicht und schafft Mechanismen zur Korrektur. Ihre wahre Qualität zeigt sich nicht in glänzenden Dashboards, sondern darin, wie Erkenntnisse verantwortungsvoll angewendet werden und Systeme lernfähig bleiben, ohne die Würde der Menschen zu gefährden, deren Leben sie abbilden.“
