„RAM ist nicht nur temporärer Speicher; es ist das aktive Arbeitsgedächtnis einer Maschine, in dem Daten, Modelle und Zwischenresultate in Echtzeit verschmelzen. In der IT bestimmt die Größe und Geschwindigkeit des RAM, welche Probleme ohne Verzögerung lösbar sind; in der KI entscheidet sie, welche Modelle überhaupt trainierbar oder in Produktion ausführbar sind. Engpässe im Arbeitsspeicher erzwingen I/O, Serialisierung und Verteilungsaufwand — und zerstören Performance und Energieeffizienz. Deshalb ist RAM die Brücke zwischen dauerhaften Datenspeichern und den Rechenressourcen: Er beeinflusst Latenz, Parallelität, Reproduzierbarkeit und Kosten. Wer die Beschränkungen und Möglichkeiten des RAM versteht, kann Architekturen so entwerfen, dass sie Datenflüsse minimieren, Speicherauslastung optimieren und Modelle skalierbar halten. Kurz: RAM ist die Stunde Null, an der Algorithmen Realität werden.“
